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 des SV 1885 Teutschenthal e.V.
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  SV 1885 Teutschenthal, Abteilung Leichtathletik (1606), Artikel vom  12.06.2016 

18. Rennsteigstaffelmarathon

Am Samstag den 18.Juli 2016, genau vier Wochen nach dem allseits bekannten Rennsteiglauf, veranstaltete die Thüringer Laufszene mit dem Rennsteig-Staffelmarathon, eine weiteres Highlight auf dem legendären Kammweg. Dabei gilt es Team zu je zehn Teilnehmern die Strecke des gesamten Rennsteiges von Blankenstein nach Hörschel über 169 km zu absolvieren. Jeder Läufer muss dabei eine Etappe mit variabler Streckenlänge (13,9 bis 20,0 km) und unterschiedlichstem Profil absolvieren. Mit dabei war auch der Teutschenthaler Philipp Heinz, der durch Zufall in die Staffel der "fat fighters" gekommen ist und dem die längste und wohl anspruchsvollste Etappe zugeteilt wurde. So sollte er den Streckenabschnitt von Allzunah nach Oberhof übernehmen, der durch viele Auf- und Abstiege geprägt war und unter anderem über den Großen Beerberg, den höchsten Punkt des gesamten Thüringer Waldes führte.

So ging es für Philipp um halb neun von Gotha aus los Richtung Rennsteig, während die ersten Läufer ihre Etappe (der Startschuss erfolgte 6 Uhr) schon absolviert hatten. Gegen sollte 13 Uhr es dann auch für Philipp auf die Strecke gehen, wobei klar war, dass die Staffel mit den vorderen Platzierungen nichts zu tun hatte. Dort machten die Staffeln um bekannte Topläufer, wie Marcel Bräutigam und Marcel Krieghoff den Sieg unter sich aus und benötigten lediglich 10:30 h für den gesamten Rennsteig.

Die erste Überraschung erwischte Philipp kurz vor dem Start, mit einem kräftigen 20-minütigem Regenguss, der das einlaufen verhinderte, um nicht völlig durchnässt auf die Strecke zu gehen. So wurde sich zusammen mit der Radbegleitung im Auto noch ausgiebig auf die Etappe vorbereitet, was im Nachhinein jedoch wenig nutzen zeigte Die ersten drei Kilometer verliefen Planmäßig und reibungslos in recht zügigem Tempo. Ab Kilometer vier jedoch verließ der Radfahrer die Läufer, da die Wege zu eng und wurzelbewachsen waren. Nach etwa einem Kilometer sollten sich Radfahrer und Läufer dann auf der Straße wieder treffen, was jedoch leider nicht gelang, da Philipp die dürftige Ausschilderung nicht wahrnahm und eine Abbiegung verpasste. So drehte er eine etwa 5 Kilometer lange Extrarunde rund um den Finsterberg ehe er wieder auf die Strecke fand. Die Radbegleitung war zusätzlich von einem Telefonat abgelenkt, sodass man sich nicht mehr wieder fand und Philipp die restliche Strecke allein und ohne Verpflegung absolvieren musste. Verärgert und völlig aus dem Rhythmus, aufgrund der zusätzlichen Strecke hieß es so den Lauf irgendwie zu retten und über die steilen und schweren Anstiege, und teilweise gefährlichen, holprigen Abstiege nach Oberhof zu kommen. Nach letztlich 1:47 h erreichte er dann nach 25 km erschöpft und untröstlich das Ziel in Oberhof und hatte somit 5 Kilometer zu viel auf der Uhr.

Anschließend hieß es im Auto die Radbegleiter und nächsten Läufer zu ihren jeweiligen Starts zu bringen bzw. abzuholen, damit dieses den nächsten Etappenort auch rechtzeitig erreichten. Am Ende erreichten wir das Ziel in Hörschel um 19:52 Uhr, was einer Gesamtzeit von 13:51:52 h entsprach und mit Platz 34 in der Gesamtwertung belohnt wurde. Im Ziel konnten dann alle bei Gulasch, Brätel und Bier, über die Missgeschicke des Tages , wie Unwetter, Zusatzkilometer und unverhofften Begegnungen lachen und den Abend noch genießen. Insgesamt kann man diesen Lauf für Läufer, die eine ultimative Herausforderung suchen nur empfehlen. Zwar stellt es organisatorisch eine riesige Herausforderung dar, aber vielleicht findet sich in den nächsten Jahren ja auch eine Gruppe aus Teustchenthal, die diese Herausforderung annimmt und mit zehn Läufern an den Start geht. Empfehlenswert ist es für abenteuerlustige und Organisationskünstler auf jeden Fall! Landschaftlich lohnt sich der Ausflug in den Thüringer Wald jedenfalls immer.

PH (18.06.2016)

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