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 des SV 1885 Teutschenthal e.V.
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  SV 1885 Teutschenthal, Abteilung Leichtathletik (1606), Artikel vom  30.10.2016 

Die Geschichte des unvollendeten Marathons

Aufgrund der Tatsache, dass ich nun beruflich in der Nähe von Frankfurt/Main arbeite, bot sich mir die Möglichkeit, am ältesten Stadtmarathon Deutschland teilzunehmen. Der Frankfurt Marathon fand wie gewohnt am letzten Oktoberwochenende statt und war gleichzeitig Austragungsort für die deutschen Meisterschaften im Marathonlauf. Da mir persönlich der Marathon (noch) zu lang ist und ein Halbmarathon nicht angeboten wurde, blieb mir nur übrig, 3 weitere Läufer ausfindig zu machen, die mit mir in einer Staffel den Marathon absolvierten. Dafür konnte ich die Kelling-Family begeistern, mit denen ich die Marathonstrecke in unterschiedliche Streckenlänge aufteilte. Die ganze Distanz alleine wollte Philipp Heinz zurücklegen und nach seinem Marathondebüt vor 3 Jahren endlich die 3:00 h-Marke knacken. Aufgrund seiner Trainingsleistung sollte diese Marke kein Problem sein, doch sowohl Profi- als auch Hobbyläufer wissen aus eigener Erfahrung, dass ein Marathon erst nach 42,195 km geschafft ist...

Somit ging es nach vielen Trainingskilometer für Philipp am Sonntag pünktlich mit 10000 anderen Läufern auf die Strecke. Eine halbe Stunde später startete Uwe Kelling als unser Startläufer, gefolgt von Barbara Gähling, die für Patrick Kelling, der aufgrund gesundheitlicher Probleme passen musste, einsprang. Den dritten Streckenabschnitt sollte Gabi Kelling zurücklegen, gefolgt von mir, die in den Genuss kommen sollte, in die Festhalle und damit den Ziel einlaufen zu dürfen.

Im Zeitalter von zunehmender Digitalisierung und Automatisierung ist es möglich, die Teilnehmer live auf der Strecke zu verfolgen. So blieben wir sowohl bei Philipp als auch bei unserer Staffel immer auf dem Laufenden, wie die Kilometerabschnitte absolviert wurde. Bis km 20 lief es bei Philipp sehr gut und er war auf eine Endzeit von 2:40 h unterwegs. Doch dann wurden wir unruhig, weil die erwartete Halbmarathonzeit plötzlich langsamer ausfiel als erwartet. Wir fragten uns, ob er vielleicht einen Verpflegungspunkt intensiver genutzt hatte oder es kurz einfach ruhiger angehen lassen wollte?! Alles noch im Rahmen, durchatmen und auf die nächste Zwischenzeit hoffen. In dieser Zeit hatte Uwe seinen Streckenabschnitt von knapp 13 km absolviert und den Staffelstab an Barbara weitergegeben, die eher auf den Sprintdistanzen zu Hause ist. Nichts desto trotz ließ sie sich davon nicht beirren und hatte sichtlich Spaß mit anderen Laufverrückten die 6 km Strecke zu absolvieren. Sie übergab nach starker Laufleistung an Gabi, die sich nun auf die 10 km langen Streckenabschnitt begab.

In dieser Zeit warteten wir ungeduldig auf eine 25 km-Zwischenzeit von Philipp. Doch langsam wussten wir, dass etwas Unvorhergesehenes passiert sein musste. Kurze Zeit später bekamen wir durch einen Anruf von Ihm Gewissheit. Plötzlich stark auftretende Magenprobleme mit erheblichen Atemproblemen machten das Weiterlaufen unmöglich und damit eine Rennaufgabe unvermeidbar. Eine große Enttäuschung für ihn, verlief die Vorbereitung mit vielen schnellen und hochwertigen Trainingskilometer sehr gut. Die Tatsache, dass Tausende von Läufer an ihm vorbei liefen, während ihn aber das Glücksgefühl des absolvierten Marathons für diesen Tag verwehrt blieb, erschwerte die Entscheidung der Aufgabe zusätzlich. Doch sowohl die Gewissheit, dass er in der Lage ist, ein Marathon deutlich unter 3 h zu laufen, als auch die Tatsache, dass das nicht sein letzter Marathon gewesen sein wird, sollte Motivation genug sein, diesen Tag abzuhaken und positiv auf die nächste Chance zu blicken, die sich im Frühjahr 2017 ergeben wird.

In der Zeit von Philipp's Ausstieg übergab Gabi den Staffelstab an mich, die sich dann auf den letzten Streckenabschnitt begab, diesen mit einem viel besseren Laufgefühl als die Woche zuvor in Dresden absolvierte und das Staffelteam nach 3:08:57 h als 58. Staffel über die Ziellinie in der Frankfurter Messehalle führte.

MH (31.10.2016 )

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