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Abteilung Leichtathletik
(1606)
 des SV 1885 Teutschenthal e.V.
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  SV 1885 Teutschenthal, Abteilung Leichtathletik (1606), Artikel vom  25.06.2017 

Geringe Beteiligung bei den Mitteldeutschen Meisterschaften

Gute Wettkämpfe zu finden, gestaltet sich in Mitteldeutschland äußerst schwer. Spannende Wettkämpfe bedeuten für mich, das mehr als zwei Sportler an der Startlinie stehen und ohne zu wissen, wie die Platzierungen vergeben sind. Einen guten Wettkampf absolvieren zu können, heißt für mich, nicht Runde für Runde alleine gegen die Uhr zu kämpfen. Insofern war ich umso überraschter, dass bei den Offenen Mitteldeutschen Meisterschaften der Frauen und Männer in Mittweida über 1500 m gleich 10 weibliche Teilnehmerinnen gemeldet haben. Die Mitteldeutschen Meisterschaften bieten eine gute Möglichkeit, sich gegen Sportler aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu messen. Daher nahm ich voller Vorfreude auf ein Bahnrennen, welches ich nicht alleine gestalten musste, die Reise mit dem Zug nach Mittweida auf mich. Da Mittweida nicht gerade um die Ecke liegt und es doch einer längeren Anreise bedarf, habe ich mich entschieden, mich auch für die 5000 m zu melden, die 50 min später stattfinden sollten. Mit mir reiste Gabrielle Kelling vom halleschen Verein LAV Halensia, die für einen letzten Formtest vor den Deutschen Meisterschaften in Zittau ebenfalls die 1500 m absolvieren wollte. Trotz Baum, der auf der Zugstrecke unsere Weiterfahrt erheblich verzögerte, schafften wir es pünktlich 5 min vor Abgabezeit der Stellplatzkarten an dem sehr schön gelegenen Stadion zu sein. Uns erfuhr dabei die erste große Überraschung, leider im negativen Sinne. Von den in der Meldeliste gemeldet 10 Starterinnen über 1500 m blieben ganze 20 % übrig Gabi und ich. Leider berichteten auch andere Teilnehmer von anderen Disziplinen von massiven Abwesenheiten der gemeldeten Sportler. Für den Veranstalter leicht verdientes Geld, doch für uns Sportler ein Armutszeugnis und ein weiteres Indiz für die schwächelnde Leichtathletik in Mitteldeutschland.

Der Tatsache geschuldet, dass ich alleine gegen den Wind hätte ankämpfen müssen und 50 min später die 5000 m in Angriff nehmen wollte, entschloss ich mich, Gabi als Pacemaker behilflich zu sein. Zusammen schafften wir ein 5:16,88 min, leider knapp über ihren eigenen Landesrekord in der W50 aus dem vorangegangenen Jahr. Auf den anschließenden 5000 m traten immerhin 100 % der gemeldeten Sportlerinnen an die Startlinie… leider waren es insgesamt nur zwei. Neben mir absolvierte auch noch Yvonne Brandecker vom Harzgebirgslauf die 12,5 Runden im blauen Oval. Starterinnen aus Sachsen und Sachsen-Anhalt waren auch wie über 1500 m Fehlanzeige. Die Distanz konnte ich in einem gleichmäßigen, soliden Tempo durchziehen und die Ziellinie nach 18:39,88 min überlaufen. Somit habe ich zwei Titel innerhalb von einer Stunde erlaufen… aber aufgrund der mangelnden Konkurrenz wurden sie mir geschenkt. Kurz nach dem Zieleinlauf erfolgte die nächste Überraschung. „Schönen Guten Tag, ich bin im Auftrag der NADA hier und wir führen bei der Siegerin über 5000 m eine Dopingkontrolle durch“. Für alle diejenigen, die damit weniger vertraut sind, hier die Erklärung: NADA bedeutet Nationale Anti-Doping-Agentur. Sie ist für die Umsetzung eines einheitlichen Dopingkontrollsystems in Deutschland zuständig. Im Vorfeld des Wettkampfes findet eine Auslosung statt, in der bestimmt wird, welche Platzierten in welchen Disziplinen getestet werden. Dabei wurde ein Test bei der Siegerin über 5000 m ausgelost. Somit musste ich zum ersten Mal die ganze Prozedur eines Dopingtests durchlaufen. Personalien aufnehmen, die ganze Zeit von einer Begleitperson beobachtet werden, Wasser trinken… Doch jeder Läufer kann vermutlich mitfühlen, wie lange es braucht, bis nach einem anstrengenden Lauf mit viel Flüssigkeitsverlust der Harndrang wieder einsetzt… der Zug nach Hause war schon abgefahren, ohne dass ich die benötigte Menge Urin abgegeben habe. Somit nahm ich mehrere Wasserflaschen zu mir, bis gefühlt mein Bauch nichts mehr aufnehmen konnte, die Blase aber leer war. Schlussendlich habe ich es doch irgendwie geschafft und konnte die Heimreise mit einer Stunde Verspätung antreten.

MH (26.06.17)

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 Mittwoch 
von 16.30 -18.30Uhr
Sporthalle Brandberge
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Freitag  15.00-16.30Uhr
Stadion Teutschenthal
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jeden Di 20:30 Uhr
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(ab 10.10.2017)
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10.09. Sportschecklauf Leipzig
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