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Abteilung Leichtathletik
(1606)
 des SV 1885 Teutschenthal e.V.
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  SV 1885 Teutschenthal, Abteilung Leichtathletik (1606), Artikel vom 25.07.2018 

24 Stundenlauf - Wir waren dabei

Ein Lauf der ganz besonderen Art und dann direkt vor der Haustür, da mussten wir doch unbedingt teilnehmen? Wer hatte nur die Idee? Aber wir haben es geschafft und mit 129 Runden haben wir uns sehr gut präsentiert. Von einem 24 Stundenlauf hört man selten etwas und wirklich dafür interessieren  werden sich auch die Wenigsten. Doch als Lauf für einen guten Zweck und als Mannschaft, wo man sich die Strecke teilen kann, klingt es schon etwas leichter und machbar. Laut Ausschreibung hatten wir die Wahl zwischen Extremstaffel und Jedermannstaffel. Dass wir beim ersten Mal keine Extremstaffel von maximal vier Läufern aufstellen würden, war schnell klar. Doch auch die Planung mit so vielen Läufern wie möglich für die Jedermannstaffel zu laufen war, ohne Erfahrung schwierig und bis zum Schluss spannend. Fanden zudem genau an diesem Wochenende zahlreich andere Läufe und Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet statt und verhinderten einige Vereinsmitglieder an der Teilnahme.

Unsere Strategie im Halb- oder Stundenrhythmus zu wechseln, stellte sich bald als ungünstig heraus, um schnellere Rundenzeiten laufen zu können. Die kleinere Runde um den Heidesee hat immerhin noch 2,3km und zum Teil recht schwierigen und wechselhaften Untergrund, was volle Konzentration und Sicht abverlangt. Alle Hobbyläufer waren bereit zur Tageszeit zu laufen und mancher stellte noch die Frage: „Muss etwa auch Nachts gelaufen werden?“ Und so teilten wir die 24Stunden erstmal grob in Tag – und Nachtläufer. Da wir für die Stunden von 22.00 -8.00Uhr nur zwei Läufer in den eigenen Reihen fanden, hörten wir uns auch in der Region um und fanden in Sven Reißig einen erfahrenen Langstreckenläufer.

Die erste Stunde ging mit Sylvia und ihrer Freundin Sabine im Wechsel schnell herum und es folgten: Doreen und Leon Breter, Maria und Philipp und Thurid und Ingo. Zu dieser Zeit waren immer viele Teammitglieder im Start-Zielbereich und motivierten die Aktiven. Leider änderte sich das mit Einbruch der Dunkelheit. Um 22.00Uhr nach 31 bisher erlaufenen Runden setzte Sylvia das Ziel auf zu schaffende 120 Runden fest! Von 22.00 Uhr bis 0.00Uhr wechselten wir drei, Sven, Micha und Patrick wie geplant jede Runde, um dann im Stundentakt weiter zu machen. So sollte jeder ein wenig Ruhe zwischendurch finden können. Doch um drei stellte sich heraus, dass Sven nach einem Fehltritt mit umgeknicktem Knöchel gar nicht mehr laufen konnte und nun die beiden Verbliebenen, Micha und Patrick, sich schnell umstellen mussten, um die Zielvorgabe halten zu können. Zur Halbzeit lagen wir dann mit 63 Runden weiter vorn und motivierten uns gegenseitig über Whatsapp, denn wir wollten keine Zeit mit Quatschen vergeuden.

Der selbst aufgebaute Druck wurde gerade in den frühen Morgenstunden durch fehlenden Zuspruch von außen sehr groß. Wussten wir doch, dass kein Ersatz vor acht Uhr kommen würde. Mit dem Wiedereintreffen von Maria – sie war ja schon am Abend einige Runden gelaufen, fiel uns dann auch ein Stein vom Herzen. Micha musste auch schnell nach Hause, um seine geplanten Termine noch zu schaffen. Als Teamchef wollte ich natürlich bis zum Schluss vor Ort bleiben und weiter unterstützen. Für eine knappe Stunde konnte das extra aufgebaute Zelt mit Luftmatraze und Schlafsack genutzt werden. Maria und anschließend auch Katja mussten nun bei einsetzendem Regen laufen. Dank der Unterstützung von Jonathan blieben wir dann auch in unserem eigenen Zeitplan und bekamen einen Puffer für die folgenden Läufer. Henry, Linda und Patrick wechselten dann eine weitere Stunde Runde um Runde.

Ab ca. 11.45 Uhr nach unserer 100. Runde entwickelte sich im Zielbereich eine unglaubliche Euphorie. Alle wollten jetzt laufen und fragten, wann sie wieder laufen könnten. Jeder behielt die Rundenanzeige im Blick und rechnete für sich aus, ob wir die bisherige Platzierung halten werden und wie weit wir die 120 Runden übertreffen werden. Eine sehr ehrlich Einschätzung der persönlichen Möglichkeiten wurde mitgeteilt und um optimale Einteilung gebeten. Für diese fünf Stunden auch ein großer Dank an Tanja, Katja, Antje, Anton, Siggi und Thomas für dieses tolle Erlebnis! Die Ehre der letzten Runde und der gemeinsame Zieleinlauf war der persönlich perfekte Abschluss dieses 24 Stundenlaufes. Von allen angetretenen 20 Staffeln musste nicht Eine aufgeben und die 2257 gelaufenen Runden = 2257€ für einen guten Zweck- Die Unterstützung von sozialen Vereinen und Projekten in Halle – machten die Veranstaltung zu einem Erfolg.

Größten Respekt brachten dann zur Siegerehrung alle Läufer und Zuschauer dem Gesamtsiegerteam mit 139 gelaufenen Runden einer Extremstaffel mit drei Läufern entgegen. Mit unserem dritten Platz bei den Jedermannwertung konnten wir uns über einen Check von 100€ freuen. Dieser Betrag geht nach gemeinsamer Beratung an den Kinder- und Jugendhaus e.V. Informationen findet man unter: www.kjhev.de An dieser Stelle nochmal ein persöhnlicher Dank an alle Teammitglieder die diesen Erfolg mit ihrer Leistung erst möglich gemacht haben. 

Patrick Richter (25.07.2018)

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 Mittwoch 
von 17.00 -19.00Uhr
in der Brandbergehalle in Halle
und 
Freitag  15.00-16.30Uhr
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Senioren
jeden Di 19:00 Uhr
Sporthalle in Teutschenthal
(bis März 2019)
Weihnachtspaarlauf
am 26.12.2018
<<<Ausschreibung>>>
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07.10. 239. Heidelauf
02.11. LM Cross in Magdeburg
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15./16.12. HBM
26.12. Weihnachtspaarlauf
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